SWOX - Alles zum Thema Sonnenschutz
WARUM SONNENSCHUTZ?
Alle Sonnenschutzhersteller verwenden auf ihrer Website und auf ihren Verpackungen viele spezifische Begriffe. Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt: Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen? Was ist der UV-Index und warum sind mineralische Sonnenschutzmittel für den Sport empfehlenswert? Hier erfährst du alles.

Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen
Seien wir ehrlich, die warme Berührung der Sonne auf unserer Haut tut so gut! Es gibt nichts Besseres, als nach einem langen, kalten Winter die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Aber diese herrlichen Strahlen enthalten tatsächlich zwei Arten von Strahlung, die für die menschliche Haut schädlich sind: UVA und UVB.
UVB-Strahlen enthalten mehr Energie als UVA-Strahlen, erreichen aber nur die oberste Hautschicht, die Epidermis. Sie kurbeln die Vitamin-D-Produktion an und bräunen die Haut. Sie können aber auch die Pigmentzellen angreifen und Sonnenbrand oder Krebs in den Hautzellen der Epidermis verursachen.
UVA-Strahlen sind weniger energiereich als UVB-Strahlen, erreichen aber eine tiefere Hautschicht, die sogenannte Dermis. Sie greifen das elastische Bindegewebe der Haut an und führen zu vorzeitiger Hautalterung, die sich durch Pigmentflecken und Fältchen äußert. In hohen Dosen können sie auch zu Sonnenbrand und Allergien führen. Es gibt auch Hinweise darauf, dass sie zur Entstehung von Hautkrebs beitragen können, auch als malignes Melanom bekannt. Es ist sehr wichtig, dass Du dich mit einem Breitband-Sonnenschutzmittel und UV-schützender Kleidung sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützt.
Welche Rolle spielt der Hauttyp bei der Wahl des richtigen Sonnenschutzes?
Unser Hauttyp beeinflusst, wie empfindlich wir auf die Sonne reagieren. Schon in den 1970er Jahren wurden sechs unterschiedliche Hauttypen definiert, basierend auf der Eigenschutzzeit der Haut.
Mit Eigenschutzzeit ist die Zeit gemeint, die ein Mensch mit ungebräunter Haut in der Sonne verbringen kann, bevor die Haut erste Anzeichen von Sonnenschäden zeigt. Am besten lässt man im Rahmen einer jährlichen Kontrolluntersuchung seinen Hauttyp von einem Hautarzt bestimmen.
![]() | Hauttyp 1(Eigenschutzzeit: ca. 10 Minuten)
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![]() | Hauttyp 2(Eigenschutzzeit: ca. 20 Minuten)
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![]() | Hauttyp 3(Eigenschutzzeit: ca. 30 Minuten)
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![]() | Hauttyp 4(Eigenschutzzeit: ca. 40 Minuten)
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![]() | Hauttyp 5(Eigenschutzzeit: ca. 60 Minuten)
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![]() | Hauttyp 6(Eigenschutzzeit: ca. 80 Minuten)
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Chemische- oder Mineralische Filter?
Beide Filtertypen haben unterschiedliche Eigenschaften. Deshalb solltest Du immer genau überlegen, welche Art von Aktivität Du ausübst und für welchen Körperteil Du einen Schutz wählst.
Chemische Filter werden in Lotionen, Cremes und Sprays verwendet. Sie müssen in die Haut einziehen, was bis zu 30 Minuten dauern kann. Sobald sie eingezogen sind, sind sie unsichtbar. Diese Filter dringen in die tiefsten Schichten der Haut ein und gelangen so in den Blutkreislauf. Behauptungen, dass chemische Filter im Körper wie Hormone wirken können, sind falsch. Selbst die höchsten sinnvollen Konzentrationen liegen weit unter der Menge, die notwendig wäre, um eine hormonelle Wirkung zu erzielen. In Europa wird dies regelmäßig von der Europäischen Kommission bewertet.
Der Vorteil chemischer Filter besteht darin, dass sie in Lotionen verwendet werden können, da sie sich sehr leicht gleichmäßig in die Haut einreiben lassen. Dies ist besonders wichtig für empfindliche Hauttypen, die sicherstellen müssen, dass jeder Zentimeter Haut gut mit Sonnenschutzmittel abgedeckt ist. Sobald ein hochwertiges Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern in die Haut eingezogen ist, kann es sehr beständig gegen Wasser und Schweiß sein. Wir empfehlen die Verwendung von SWOX-Lotionen und -Cremes mit chemischen Filtern auf größeren Körperpartien, als Tagescreme für das Gesicht und für schwer erreichbare Stellen bei mäßiger Aktivität im Freien (z. B. Ohren, Hals, Fußrücken usw.).
Sonnenschutzlotionen mit chemischen Filtern werden oft beschuldigt, Allergien auszulösen. Das ist nicht wahr. Die meisten Hautreaktionen auf Lotionen werden durch andere Inhaltsstoffe wie Parabene, Parfüm und Alkohol verursacht. SWOX-Lotionen enthalten keine dieser Inhaltsstoffe und können bedenkenlos auf empfindlicher Haut angewendet werden.
Mineralische Sonnenschutzmittel sind winzige – im Vergleich zu chemischen Filtern sind sie sehr groß – Partikel aus Zinkoxid- oder Titanoxidpigmenten. Vereinfacht ausgedrückt wirken sie wie mikroskopische Spiegel, die die UV-Strahlen von der Haut reflektieren. Sie verbleiben auf der Hautoberfläche und werden nicht in tiefere Schichten aufgenommen. Mineralische UV-Filter werden häufig in Sonnenschutzstiften und -cremes verwendet.
Der Vorteil mineralischer Filter liegt in ihrer sofortigen Wirkung. Nach der Anwendung ist keine Wartezeit nötig, Sie können direkt mit der Wirkung beginnen.
Physikalische UV-Filter sind ideal für empfindliche Haut und Kinder, da sie nicht über die Hautoberfläche eindringen. Sie sind besonders wasser- und schweißbeständig und daher die perfekte Wahl für Wassersport und Outdoor-Aktivitäten. Mineralfilter werden häufig als weiße Hautfilter wahrgenommen. Das galt auch für die erste Generation mineralischer Sonnenschutzmittel, aber seitdem hat sich einiges getan.
In den SWOX-Lotionen werden ausschließlich Filter verwendet, die von der Europäischen Kommission nach den neuesten Standards als unbedenklich für die menschliche Gesundheit eingestuft wurden.
Die anhaltende Diskussion um „riffsichere“ Sonnenschutzmittel bezieht sich speziell auf bestimmte chemische Filter. Obwohl sie für den Menschen ungefährlich sind, haben wissenschaftliche Tests unter Laborbedingungen gezeigt, dass die organischen UV-Filter Oxybenzon, Octocrylen und Octinoxat für Korallenriffe und andere Wasserlebewesen schädlich sind. SWOX verwendet keinen dieser drei UV-Filter.

WAS UND WO?
Selbst die modernste Generation mineralischer Filter, wie sie in SWOX-Sonnencremes verwendet werden, kann in puncto Verteilbarkeit nicht ganz mit chemischen Filtern mithalten. Sie werden am besten im Gesicht verwendet und bedecken die am stärksten exponierten Hautpartien: Wangen, Lippen, Ohrenspitzen, Nasenrücken, Schultern und Kopfhaut (sofern diese nicht durch Haare oder Kopfbedeckung geschützt sind).
Mineralische UV-Filter enthalten selbstverständlich keine Stoffe, die als korallenriffschädigend gelten und können daher nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand als „reef-safe“ eingestuft werden.
SWOX Zinc ist auch in einem sanften Beigeton erhältlich, der sich Deinem Hautton anpasst, statt ihn teigig weiß zu machen. Zudem sind die mineralischen UV-Filter der neuen Generation viel einfacher aufzutragen als ihre Vorgänger. Sie sind angenehmer zu tragen und lassen sich leicht auf der Haut verteilen. Aufgrund ihrer etwas dickeren Konsistenz sind mineralische Sonnenschutzmittel jedoch weniger für die großflächige Anwendung geeignet als chemische Filter.







